Contemplative Dance Practice

Wann

2.10.2026    
07:15 - 08:15

Veranstaltungstyp

Wer mag, kann nun regelmäßig ab Freitag, dem 11.9.26 vor dem 8:30 Yoga in der Alten Werkstatt, bereits von 7:15 bis 8:15 zur Contemplative Dance Practice (CDP) kommen. 
Melde dich bitte zuvor via PM bei mir an. Danke.
 
Kosten pro Person, wenn wir zu viert wären: Nur € 4.- , also die einstündige Raummiete aufgeteilt durch 4.-. Weniger oder mehr je nach Teilnehmer:innen Anzahl.  Was CDP ist und wie es genau abläuft, liest du gleich hier unten  – von der KI Claude Ob wir im dritten Teil dieser Praxis Contact Impro (CI) machen oder andere Formen des non-verbalen Kontakts aufgreifen-Laute sind erlaubt- wird von den Vorerfahrungen der Teilnehmer:innen abhängen. Du musst keine CI Erfahrung haben.

Contemplative Dance Practice (CDP) wurde in den 1970er/80er Jahren von Barbara Dilley an der Naropa University entwickelt – sie nannte es eine „Meditationshalle für Tänzer“. Der Ablauf folgt klassischerweise drei Phasen, die von einer Glocke markiert werden (die Praxis selbst ist meist „ungeleitet“, nur die Glocke strukturiert die Zeit):

1.Sitzmeditation (Sitting Meditation)
Die Gruppe sitzt gemeinsam still, oft auf Kissen oder Stühlen im Kreis. Eine Glocke ertönt, man findet eine entspannte Haltung, lässt den Atem leicht fließen, – Zeit für Stille. Diese Phase dauert 15 Minuten.

2.Personal Awareness Practice (PAP) – persönliche Bewegungspraxis
Nach einem erneuten Glockenschlag verschiebt sich die Praxis von der Stille hin zur Bewegung. Man bleibt zunächst für sich, oft noch nah am eigenen Sitzplatz, und lässt kleine Bewegungen oder Dehnungen entstehen. Man nimmt mit, was man an diesem Tag mitgebracht hat und wie sich die eigene Wahrnehmung während des Sitzens entfaltet hat, und bringt das in eine individuelle Bewegungsforschung ein. Es gibt keine Anleitung, da es sich um Selbst-Erforschung handelt.

3.Open Space
Die dritte Phase ist Zeit, um sich selbst in Beziehung zu anderen zu spüren – manchmal in Bewegung, manchmal als Beobachter/in der sich Bewegenden. Man kann sitzend mit Aufmerksamkeit bleiben oder in die Mitte bzw. den Raum um die Kissen gehen; man verbeugt sich beim Betreten und Verlassen des Raums und kann so oft wie gewünscht kommen und gehen. Hier entsteht mehr Bewusstsein für die Gruppe, auch wenn die Bewegung weiterhin individuell „gespeist“ ist– oft fließen hier Elemente aus dem Contact Improvisation mit ein.

Rahmen& Abschluss

  • Der Raum ähnelt oft einer Meditationshalle: offen, mit Kissen/Bänken für die Sitzmeditation. Eine leise Glocke markiert Anfang und Ende und schafft so einen geschützten Raum für die Praxis.

  • Viele Gruppen fügen zu Beginn einen kurzen Opening Circle mit Vorstellung/Check-in hinzu, und am Ende einen gemeinsamen (oft stillen) Abschluss, manchmal mit verbalem Austausch/Reflexion.

  • Klassisch dauerte die gesamte Praxis 3 Stunden (inspiriert von buddhistischen Retreat-Formaten), heute gibt es aber auch verbreitete Kurzformen wie „TwentyTwentyTwenty“ (je 20 Minuten pro Phase, insgesamt ca. 1 Stunde).

Wichtig: Es gibt keinen festen Bewegungsstil und keine vorgeschriebenen Schritte – die Praxis lebt von offener, selbstgeleiteter Erforschung. Die genaue Länge und Rahmung (z.B. ob mit Musik oder in Stille, ob mit Kontaktimprovisation-Anteil) variiert je nach Gruppe.

Kontakt: Sascha Tscherni 0650/7614837 / sascha@so-sein.at

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